Podium

HelpSoq

In diesem Abschnitt bieten wir Start-ups und Scale-ups, die bahnbrechende Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, eine Plattform. Was zeichnet diese Unternehmen aus und welche Ziele verfolgen sie? Dieses Mal sprechen wir mit Harpert Wouters, dem Mitbegründer von HelpSoq.

Was ist HelpSoq und wie sind Sie auf die Idee gekommen?

"HelpSoq ist ein junges Unternehmen, das ich mit meinem Bruder Reinoud gegründet habe, um ein altes, aber hartnäckiges Problem zu lösen: das Anziehen von Kompressionsstrümpfen für Menschen mit Gefäßproblemen. Zusammen mit der Designagentur NPK haben wir nun eine professionelle, elektrische Lösung dafür entwickelt. Dieses Gerät besteht aus einer Vorrichtung, die den Strumpf an einem leichten, aber starken Ring festzieht und aufrollt. Der Ring kann dann über das Bein geschoben werden, so dass der Strumpf mühelos angezogen werden kann. Diese Idee wurde vom Markt sofort mit großer Begeisterung aufgenommen. So haben wir den nationalen Innovationspreis für das Gesundheitswesen 2022 gewonnen."

Warum ist dies eine Besonderheit? Welches Problem wird damit gelöst?

"Wir sahen, wie unser Vater jeden Tag damit kämpfte, seine Kompressionsstrümpfe anzuziehen. Dies ist oft eine schwierige und mühsame Aufgabe, sowohl für den Patienten als auch für das Pflegepersonal. Die therapeutischen Strümpfe müssen sehr eng sitzen, um richtig zu funktionieren. Das Anziehen erfordert daher viel Kraft, Zeit und Unbehagen. Im Laufe der Jahre wurden alle möglichen Versuche unternommen, dies zu verbessern, ohne das Problem wirklich zu lösen. HelpSoq ändert dies nun radikal. Es macht es den Patienten sehr viel leichter, ihre Therapie durchzuhalten. Außerdem ermöglicht es dem medizinischen Fachpersonal und den informellen Pflegekräften, ihre Arbeit viel ergonomischer zu gestalten."

Was ist Ihr Ziel, wo wird HelpSoq in fünf Jahren stehen?

"HelpSoq arbeitet jetzt mit einer großen Anzahl niederländischer Gesundheitseinrichtungen zusammen, wo die Geräte täglich genutzt werden. Es gibt auch Patienten, die das Gerät selbst benutzen, wobei die Kosten von den Krankenkassen erstattet werden. In den kommenden Jahren wollen wir expandieren, auch in andere Länder. Da wir unsere Erfindung rechtzeitig patentiert haben, behalten wir selbst die Kontrolle über ihre Verwendung. Das ist wichtig für uns, denn so können wir weiter innovieren und die Qualität des Produkts stets garantieren."


Lesen Sie mehr über HelpSoq unter www.helpsoq.com

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