Stamicarbon: Patent als „Muss“ für innovative Technologie

Stamicarbon ist auf innovative Technologien für die Herstellung von Düngemitteln spezialisiert. Das Unternehmen stellt diese Technologien unter anderem Harnstoff-, Ammoniak- und Salpetersäureanlagen im Rahmen von Lizenzen zur Verfügung. V.O. unterstützt Stamicarbon beim Schutz des geistigen Eigentums.

Das Unternehmen hat seinen Ursprung vor mehr als siebzig Jahren bei DSM. Stamicarbon ist inzwischen das Lizenz- und IP-Zentrum von NEXTCHEM Sustainable Technology Solutions, das wiederum Teil der italienischen Maire Group ist. Kunden nutzen die Technologie von Stamicarbon, um neue Düngemittelanlagen zu bauen oder bestehende Anlagen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Düngemittel tragen unter anderem zum Wachstum von Pflanzen und Nutzpflanzen bei. Auf diese Weise leistet Stamicarbon einen Beitrag zur Ernährungssicherheit.

Geistiges Eigentum als Fundament

Stamicarbon ist weltweit ein führender Akteur dank seiner innovativen und energiesparenden Technologie zur Herstellung von Harnstoff. Neben Düngemitteln für Pflanzen hat Harnstoff auch andere Anwendungen, etwa für AdBlue: saubereren Diesel, wofür hochreiner Harnstoff erforderlich ist.


Mit eigener Technologie, tiefgehendem Know-how und maßgeschneiderten Lösungen unterstützt Stamicarbon seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer industriellen Anlagen hinweg. „Wir sind der Architekt der Anlage, nicht der Bauunternehmer“, sagt Jan Willem Goedmakers, Head of IP bei Stamicarbon. „Wir entwerfen den Prozess und stellen sicher, dass er auch genau so umgesetzt wird, wie vorgesehen. Um Kunden zu überzeugen, muss Stamicarbon seine Technologie teilen. Goedmakers: „Der Schutz unseres geistigen Eigentums ist daher keine unterstützende Maßnahme, sondern für uns von grundlegender Bedeutung.“

Guter IP-Schutz betrifft nicht nur Patente. Es geht    um eine Art der Zusammenarbeit, die Innovation      wirklich voranbringt.”

Jan Willem Goedmakers

Patente als Voraussetzung

Das erfordert ein ausgewogenes Vorgehen. Für einen Lizenzgeber wie Stamicarbon bilden die weltweit registrierten Patente die Grundlage. „Sie schützen unsere Technologie und die Prozesse. Doch das Know-how zur Umsetzung dieser Technologie ist für unsere Kunden noch wichtiger. Dieses lässt sich nur geheim halten.“

Darüber hinaus erfüllen Patente auch eine Marketingfunktion. Jan Willem Goedmakers: „Durch die Anzahl der Patente, die wir anmelden, können wir unsere Innovationskraft sichtbar machen.“


Dass Stamicarbon vergleichsweise häufig mit Einsprüchen von Wettbewerbern konfrontiert wird, sieht Goedmakers als Bestätigung ihrer Patentstrategie. „Wenn Einspruch eingelegt wird, weiß ich, dass ein Patent strategisch relevant ist.“

 Zusammenarbeit als ein Team

Stamicarbon arbeitet seit vielen Jahren mit V.O. zusammen. Die Rollenverteilung ist klar: Stamicarbon identifiziert und entwickelt Erfindungen, V.O. erstellt die Patentanmeldungen und begleitet den gesamten Prozess von der Anmeldung bis hin zu Einspruchsverfahren und dem Portfoliomanagement. „Wir agieren wirklich als ein Team“, sagt Jan Willem Goedmakers, selbst auch europäischer Patentanwalt. „Gerade bei Einspruchsverfahren macht die Kombination aus unseren technischen Experten, dem internen IP-Team und V.O. oft den Unterschied.“ Laut Hajo Kraak, Patentanwalt bei V.O., ist Stamicarbon ein äußerst professioneller Mandant. „Ihr Produkt ist im Grunde hochspezialisiertes Wissen. Doch dank der engen Zusammenarbeit ist unser Team bestens mit ihrer Technologie vertraut geworden. Außerdem bewegen wir uns auf demselben Gesprächsniveau, da Stamicarbon selbst über Mitarbeiter mit Patenterfahrung verfügt.“


Goedmakers sieht in V.O. einen Partner, der bereit ist, mit dem Unternehmen mitzuwachsen. „Sie verstehen unseren Markt und passen ihre Arbeitsweise nahtlos an uns an.“

Hajo Kraak und Jan Willem Goedmakers

CO₂-Stripper-Technologie

Die „CO₂-Stripper-Technologie“ von Stamicarbon aus den 1970er-Jahren gilt als Standard für die Harnstoffproduktion. Ergänzend dazu hat Stamicarbon eine verbesserte, korrosionsbeständige Stahlsorte – E-Typ Duplex-Edelstahl – entwickelt. Bei der ursprünglichen Methode wurde der Stahl aufgrund des hohen Drucks nämlich stark durch Korrosion beansprucht.

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